Lucy on Tour – Oder warum es manchmal eben doch nur ein Geschäft ist

Diesmal hatten wir leider etwas Pech mit der Vermietung unserer Lucy, oder sagen wir mal, es war eine Vermietung mit gewissen Herausforderungen. Und frei nach dem Motto: „Man lernt nie aus“, gibt es diesmal anstelle eines kurzen Reiseberichtes gleich eine „was haben wir gelernt“- Liste.

  1. Das Bauchgefühl täuscht einen nicht – leider
  2. Eine Liste ins Auto hängen, die einfach beschrieben werden kann sobald etwas kaputt geht, da die Erinnerung am Ende des Urlaubs meist getrübt ist – so können Mängel für die nächste Vermietung zeitnah behoben werden und müssen nicht erst peux à peux „entdeckt“ werden
  3. Auch bei kleinen Unregelmäßigkeiten während der Abgabe beziehungsweise Übernahme behalten wir zukünftig die komplette Kaution bis zur Klärung ein
  4. Es gibt keine Übergabe mehr nach Einbruch der Dunkelheit und bei widrigen Wetterbedingungen wie Regen, werden wir die Kaution ebenfalls erst einmal behalten, bis das Fahrzeug ordnungsgemäß inspiziert wurde
  5. Man kann sehr wohl vom Umgang mit dem eigenen Eigentum auf den Umgang mit den Dingen Anderer schließen – ebenfalls leider
  6. Für uns ist es sehr schwer zwischen der Idee „Lucy mit einer Urlaubs-Pflegefamilie zu teilen“ und „einem Geschäft“ zu unterscheiden, deshalb schlägt es uns aufs Gemüt, wenn sich das Gefühl veräppelt zu werden (immer mehr) einschleicht – an einem Switch-Button arbeiten wir
  7. Urlaub mit Problemen zu beenden ist immer Mist, das verstehen wir – aber eine Tonne Arbeit zu erhalten während man einen Tag vom Geburtstermin entfernt ist, finden wir auch Mist
  8. Bei der Problemlösung nicht locker lassen – ich habe tatsächlich erst nach fünf Tagen, sechs verschiedenen Durchwahlen, neun unterschiedlichen Gesprächspartnern, 28min in Warteschleifen, unzähliger Erklärungen des Problems und vielen, vielen Minuten des Kopfschüttelns ein Ergebnis erzielt. Die Behebung des eigentlichen Schadens dauerte dann nochmal zwei Tage
  9. Ja, ich notiere grundsätzlich bei solchen Gesprächen den Namen, die Uhrzeit und ne Kurznotiz – Danke Mama. In Zeiten der recht anonymen Hotlinekommunikation ist eine Referenz Gold wert.

Unsere Lucy ist nun wieder schick gemacht und war auch schon wieder in Norwegen unterwegs (mehr dazu ein anderes Mal) und fährt gerade mit einer Kleinfamilie Richtung Italien. Im Oktober werden wir dann unseren ersten Trip zu Viert unternehmen und mal schauen wo das Wetter uns so hin treibt. Über Tipps für Ausflüge im vier-Stunden Radius um Mainz würden wir uns riesig freuen!

Gute Fahrt Allerseits!

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